JARMUSCHEK + PARTNER
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CHYPRE II

ENG

SABINE BANOVIC
NIKE DE BEER
WINNIE SEIFERT

CHYPRE II

20. Mai – 17. Juni 2017
Eröffnung: 19. Mai 2017, 18–21 Uhr

Abb.: Winnie Seifert, Meadows, 2016 | Sabine Banovic, Ritter, 2015 | Nike de Beer, Jacky, 2017 ( 3 x Ausschnitt)

 

Mit CHYPRE II präsentiert die Galerie Jarmuschek+Partner die drei künstlerischen Positionen von Winnie Seifert, Sabine Banovic und Nike de Beer. Der Auftakt zum zweiteiligen Ausstellungsprojekt erfolgte mit der Ausstellung CHYPRE I in der Dresdner Galerie Stephanie Kelly.

„Chypre“ klassifiziert eine Familie von Parfüms, die aus einer hesperidischen Kopfnote von Zitrusölen, einer blumigen Herznote, und einer holzig-moosigen Basisnote bestehen und durch den Dreiklang der Komponenten ein besonders sinnliches Erlebnis ermöglichen.

„Winnie Seifert hat sich der Farbe verpflichtet. In ihrem Atelier werden freie Formen, informelle Gesten und auch ungesteuerte Prozesse zu einem vielfältigen Repertoire an tools, um pulsierende abstrakte Farbwelten zu erzeugen. Mit kraftvollen Kompositionen entführt sie Betrachter_innen in Farbwelten, in denen sie eigenen Phantasien nachspüren sollen. Ihre Malereien sind Gratwanderungen auf der Schwelle zwischen Abstraktion und Assoziation, zwischen Dimensionen und Untiefen.“ – Kerstin Flasche

„Sabine Banovic erschafft vibrierende Bildwelten, die genauestens studiert werden möchten. Doch scheinbar Figürliches löst sich, gerade erst erkannt, prompt wieder auf – in haarscharfe Linien, fließende Formen und Seen schwarzer Farbe auf weißem Grund. Ihre Malerei fasziniert durch die schwebende Ambivalenz zwischen Abstraktion und Zeichnung. Neben graphischen Elementen auf Papier und Leinwand bestimmen Klecksografien und chemische Prozesse die Beschaffenheit ihrer Bilder. Assoziationen und Projektionen dürfen sich gegenseitig bedingen, sich ausschließen oder einfach koexistieren – Kerstin Flasche

„Im Kern geht es Nike de Beer in ihren nach Prominenten benannten Malereien weniger um Partys, nicht nur um Fragen von Stil oder Trash, sondern um Kategorien von Macht und Repräsentation. Aus der Distanz wird der Celebrity-Kult von der Künstlerin verfolgt, um malerisch eine Nähe mit den Menschen hinter den Fassaden herzustellen. Ihre gesammelten Informationen über eine ausschließlich in verschiedenen Rollen existierende Person, lassen sich durch ihre Anordnung malerischer Verweise im Bild morphologisch lesen. Zwischen Abstraktion, Zeichen und Vorstellung macht sich in Nike de Beers Arbeiten jener brüchige Raum auf, der durch schablonenhafte Reaktionen auf plakative Medienbilder und affektgeladene Äußerungen meist überlagert wird.“ – Michael Klipphahn

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kuratiert von Kerstin Flasche

In Kooperation mit