Sophie Schmidt
höchstmass
Jarmuschek + Partner freut sich, mit der Ausstellung hoechstmass die Papierskulpturen und überdimensionierten Gegenstands-Nachbildungen der deutschen Objekt-Künstlerin Sophie Schmidt vom 28. Februar bis zum 18. April zu präsentieren. Mit Papier und Aquarellfarbe verleiht Sophie Schmidt scheinbar trivialen Gegenständen des Alltags
in überdimensionierten Vergrößerungen Ruhm und Aufmerksamkeit und lässt den Menschen davor zum Zwerg schrumpfen.
Sophie Schmidt beschäftigt sich mit den Mechanismen der Nachahmung. Mit dem „Nachbau“ von Dingen des alltäglichen Lebens versucht sie, diese zu ergründen. Gerade das Ungefähre und die bloße Ahnung der Gegenstände reizt die Differenz aus zwischen echt und täuschend echt. Aus Papier, Kleber und Aquarellfarbe entstehen beispielsweise Mülltüten gigantischen Ausmaßes. Wie die Tonsoldatenarmee des chinesischen Kaisers erobern sich diese durch ihren skulpturalen Charakter den Galerie-Raum, der dadurch gleichzeitig eine vexierbildhafte Dimensionsverkehrung erfährt. Das Serielle der Aufdrucke wird wieder in ein Original überführt. Scheinbar Gewöhnliches
wird aufgewertet – die 15 Minuten Ruhm und Aufmerksamkeit für die papierenen Gesellen sind damit gesichert. Die Ausstellung zeigt verschiedene Werke, die Alltags-Typographien aquarellbasiert in skulpturale Objekte überführt. Im Zentrum
der Ausstellung steht ein Maßband der Marke hoechstmass. Ein Gebrauchsgegenstand, der vor allem in den Studios von Schneidern und Modedesignern allgegenwärtig ist, andererseits fast aus unserem Bewusstsein verschwunden zu sein scheint. Sechzehnfach vergrößert entrollt sich das Maßband zu einer monumentalen Installation, die
durch den Raum mäandert.
Sophie Schmidt MEHLANCOLIE
Sophie Schmidt beschäftigt sich mit den Mechanismen der Nachahmung. Mit dem „Nachbau“ von Dingen des alltäglichen Lebens versucht sie, diese zu ergründen. Gerade das Ungefähre und die bloße Ahnung der Gegenstände reizt die Differenz aus zwischen echt und täuschend echt. Aus Papier, Kleber und Aquarellfarbe entstehen beispielsweise Mehltüten in gigantischen Gastronomie-Größen. Wie die Tonsoldatenarmee des chinesischen Kaisers erobern sich diese durch ihren skulpturalen Charakter den Galerie-Raum, der dadurch gleichzeitig zu einem überdimensionierten Kaufmannsladen wird. Das Serielle der Aufdrucke wird wieder in ein Original überführt. Scheinbar Gewöhnliches wird aufgewertet – die 15 Minuten Ruhm und Aufmerksamkeit für die mehligen Gesellen sind damit gesichert.
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